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Regio-Übung der Feuerwehrabteilungen Nordschwaben, Wiechs, Dossenbach und Schwörstadt bei der Fa. Frank Holz GmbH - 06.10.2008 |
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Bericht von Bernhard Birlin vom 07.10.2008 |
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Schwörstadt (bi). Seit über zwei Jahrzehnten wird zwischen den beiden Schwörstadter Feuerwehr-Abteilungen Schwörstadt und Dossenbach sowie von der Feuerwehr Rheinfelden der Abteilung Nordschwaben eine Regio-Übung mit wechselnden Schauplätzen ausgetragen. Seit einigen Jahren beteiligt sich von der Feuerwehr Schopfheim auch die Abteilung Wiechs an dieser Übung. Am Montagabend war in Schwörstadt das Sägewerk Frank, das in der Nacht vom 25. zum 26. Oktober 2006 bereits ein Raub der Flammen wurde und inzwischen wieder aufgebaut ist, Schauplatz der jüngsten Regio-Übung. Wie Gerd Bühler der Schwörstadter Gesamtkommandant betonte, wurde diesmal das Hauptaugenmerk bei dieser Übung auf die Menschenrettung und auf die Wasserversorgung gelegt. Für
den Vizekommandant der Gesamtwehr und der Abteilung Schwörstadt, Günter
Bühler, der diese Übung ausarbeitete und gemeinsam mit dem Kommandanten
der Abteilung Schwörstadt, Daniel
Ebi, leitete, gab der neue
Tragkraftspritzenanhänger TSA10/1600 Ausschlag bei diesem durch
technischen Defekt angenommenen Brand die Wasserförderung zu testen. Es
galt außerdem eine eingeklemmte Puppe zu befreien sowie fünf Menschen zu
retten. Als
kurz nach 19 Uhr am Montag die vier Abteilungen alarmiert wurden, begann
die von Frank Lückfeldt geleitete Gruppe des Löschfahrzeug LF 16 mit der
Bergung der eingeklemmten Puppe und mit der Menschenrettung, um sich dann
später auch an einer Riegelstellung zu beteiligen. Während Gerhard
Grether sich mit der Mannschaft des Dossenbacher LF8/6 sich sofort am
Brandplatz an der Menschenrettung sowie den Löscharbeiten und der
Regelstellung beteiligten, war Jürgen Nass mit dem neuen
Tragkraftspritzenanhänger zur Wasserförderung aus dem Rhein an den
Jachtclub gefahren. Während Werner Berger mit der Gruppe des Unimog für
die Schlauchleitungen ab Rhein bis zur Bahnlinie beschäftigt war,
verlegte Gruppenführerin Lena Endert von der Unterquerung der Geleise mit
der Mannschaft des LF 16/TS den größten Teil der über 700 Meter doppelt
geführten B-Schlauchleitungen, um sich dann auch noch an den Löscharbeiten
zu beteiligen. Uwe Kuhlmann mit der Mannschaft aus Nordschwaben und Klaus
Dietsche mit der Mannschaft aus Wiechs beteiligten sich mit ihren Löschfahrzeugen
LF8/6 an der Menschenrettung und verstärkt an den Löscharbeiten. Wichtig
war, dass die Personen rasch gerettet waren und nach 25 Minuten die
wichtige Wasserversorgung vom Rhein her stand und genügend Wasser
lieferte. Bei
der anschließenden „Manöverkritik“ lobte Kommandant Gerd Bühler die
gute Zusammenarbeit zwischen den Wehren. Er meinte mit Blick auf den Brand
im Oktober 2006, „den Ernstfall haben wir schon gehabt, den brauchen wir
nicht mehr“. Nachdem alle Gruppenführer ihre Arbeit kurz erläutert
hatten, dankte Bürgermeister Artur Bugger den insgesamt 66 Männer und
Frauen (25 Schwörstadt, 21 Dossenbach, 11
Nordschwaben und 9
Wiechs) für
die gute Zusammenarbeit. Er meinte abschließend auch, „es ist für uns
gut zu wissen, dass die neue Tragkraftspritze genug Wasser bringt“. |
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Copyright 07.10.2008 - Bernhard Birlin |
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Zeitungsbericht der Badischen Zeitung vom 08.10.2008 |
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Regio-Übung der Feuerwehren in Schwörstadt / Übungsobjekt neue Sägewerkshalle Von unserer Mitarbeiterin Hildegard Siebold SCHWÖRSTADT. Fast genau zwei Jahre ist es her, als ein Großbrand im Sägewerk Frank in Schwörstadt beträchtlichen Schaden anrichtete. Mittlerweile hat die neu erbaute Sägewerkshalle ihren Betrieb aufgenommen. Am Montagabend stand das Objekt im Mittelpunkt einer Regio-Übung der Feuerwehr Schwörstadt.Gemeinsam mit den benachbarten Abteilungswehren aus Dossenbach, Nordschwaben und Wiechs wurde das Zusammenspiel untereinander geprobt. Der stellvertretende Schwörstädter Gesamtkommandant Günter Bühler hatte das Probenszenario in Zusammenarbeit mit dem Sägewerksinhaber ausgetüftelt. Danach geriet die Sägehalle aufgrund eines technischen Defekts in Brand. Fünf Arbeiter wurden verletzt und mussten aus dem großen Gebäude gerettet werden. "Natürlich fiel die Wahl nicht von ungefähr auf das Sägewerk Frank" , erklärte Bühler. Nach Fertigstellung des Neubaus gehe es darum, sich für den Notfall Kenntnisse über die veränderten örtlichen Begebenheiten zu verschaffen. Diese sollen in einer gemeinsamen Begehung aller Gruppenführer nochmals vertieft werden. |
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![]() Gute Zusammenarbeit bewiesen die Wehrleute bei der Regio-Übung in Schwörstadt. (FOTO: HILDEGARD SIEBOLD) |
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Copyright 08.10.2008 - Badische Zeitung |
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